Somatic Experience:
Ein Weg zur Verarbeitung von Traumata
Körpertherapie
Manchmal zeigt uns der Körper längst, was wir mit dem Verstand noch nicht erfassen können. Unruhe, Anspannung, Erschöpfung oder das Gefühl, festzustecken, sind oft Signale eines Nervensystems, das nach Regulation sucht.
In der Körpertherapie geht es darum, langsamer zu werden und die Aufmerksamkeit behutsam auf die eigenen Körperempfindungen zu richten. Durch achtsame Wahrnehmung können Stress und gebundene Energie Schritt für Schritt in Bewegung kommen und sich entladen. Dabei werden sogenannte somatische Marker – die körperlich gespeicherten Spuren unserer Erfahrungen – bewusster wahrnehmbar.
Wenn wir lernen, diesen Signalen mit Neugier und Wertschätzung zu begegnen, können sich vertraute Reaktionsmuster verändern. Neue Erfahrungen schaffen neue neuronale Verknüpfungen und eröffnen mehr innere Beweglichkeit, Selbstregulation und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. So kann ein lebendigerer Kontakt zu sich selbst entstehen.
